Teil 31

 

Donnerstag, 03.10.2019: Heute am Feiertag habe ich die Zeit genutzt und die rechte Antriebswelle zusammengebaut.

Hierzu habe ich eine gelbverzinkte Antriebswelle genommen, die ich vor kurzem im Netz erworben hatte und ein "Mapco" Aussengelenk und ein "Spidan" Innengelenk.

Klar wollte ich das gelbverzinkte Teil nicht so verwenden, sondern habe die Welle Seidenmatt-Schwarz lackiert.

Nach dem Aushärten des Lacks kam dann der Zusammenbau.

Das es ein echtes Problem werden würde, die Welle mit den Gelenken zu versehen, war nicht vorhersehbar, es kam aber so...!

Obwohl ich die Verzahnungen vor dem Lackieren extra abgeklebt hatte, ließen sich die Gelenke nicht ohne massiven Kraftaufwand in Form von kräftigen Hammerschlägen auf die Wellenverzahnungen aufbringen!

Ich denke, es war zuviel Zink auf der Welle.

Aber es gab nach den ersten Schlägen kein Zurück mehr und so habe ich die Gelenke pö-á-pö weiter aufgeschlagen. Allerdings sind die jetzt so fest mit der Welle verbunden, dass eine Trennung (zumindest des Radseitigen Gelenkes) in Zukunft nicht mehr möglich sein dürfte...

Naja, ich hoffe, dass das auch nicht nötig werden wird.

Freitag, 04.10.2019: Den heutigen Tag habe ich in unserer Werkstatt verbracht. Gut, ich bin da auch sonst sehr häufig, aber diesmal habe ich tatsächlich das erste Mal in der neuen Firma geschraubt! :)

 

Zu Tun gab es einiges, der Ölwechsel stand an, ebenso musste die Bremsflüssigkeit mal ersetzt werden und da ich seit knapp 5 - 6 Wochen wieder mal ein Startproblem habe, wurde heute auch mein Hauptverdächtiger, das Rückschlagventil der Kraftstoffpumpe ersetzt, leider ohne Erfolg, was bedeutet, dass ich da noch Zeit in eine Fehlersuche investieren muss, wenn ich nicht weiterhin auf reinen Verdacht hin Teile tauschen möchte, was nicht meine Art ist...

 

Zudem war seit kurzem ein Rascheln im Endschalldämpfer, weshalb dieser heute gegen ein nahezu baugleiches Exemplar aus der "Classic-Line"- Serie des Herstellers "NOVUS" getauscht wurde.

Dieser ist aus Edelstahl, was nur logisch war, denn nun ist ab dem Kat alles aus diesem Material.

Die Passgenauigkeit des Schalldämpfers ist recht passabel, zwar nicht ganz das Niveau von "REMUS", aber für den aufgerufenen Kurs geht das klar! :)

Bezüglich des Klangs: dieser hat sich nicht großartig verändert, er ist minimal lauter und wird vermutlich in den nächsten 5 - 6.000 km noch etwas dumpfer werden, was meist bei diesen Schalldämpfern der Fall ist.

Zudem war mir wichtig, dass die Optik dem Original entspricht, denn eine "Brülltüte" hatte ich unter meinem 2er GT, was mir damals immer ein wenig peinlich war, deshalb wollte ich sowas nicht in der Murmel verbauen, schließlich bin ich keine 20 mehr! ;)

Wie man auf Bild 1 sehen kann, habe ich heute auch noch einen Mangel entdeckt: die Murmel ist inkontinent! Mit 31...! :(

Sie verliert Kühlwasser... Einerseits an dem Froststopfen der recht neuen "Kolbenschmidt"-Kühlmittelpumpe, anderseits leider aber auch an dem Kühlwasserflansch des Zylinderkopfes, bei dem ich mir soviel Mühe gemacht habe und damals bei Motoraufbau Nr. 2 noch extra eine eigene Dichtung für diesen hergestellt habe! (Siehe Teil 17) Sehr ärgerlich! :((

Habe ich wieder einen Punkt mehr auf der Liste für den Winter...

 

Naja, und dann wanderten die beiden überholten Antriebswellen in den GTI... Diese Arbeit wollte ich nicht auf dem Garagenboden erledigen, deshalb wurde das jetzt auch Zeit!

Die anschließende Probefahrt wurde ganz verhalten durchgeführt, ich habe nicht vor, die neuen Gelenke sofort voll zu belasten, sondern werde die nächsten Tage "piano" unterwegs sein, damit sich das Gelenkwellenfett überall verteilen kann und sich die Gelenke einlaufen.

Ob das was bringt, weiß ich nicht, schaden tut´s aber auf keinen Fall! ;)

Montag, 07.10.2019: Nach ein paar Tagen mit dem neuen Endschalldämpfer muss ich ein zwiegespaltenes Urteil fällen...

 

Positiv ist die originale Optik, jedoch ist der Klang dann entgegen der ersten Einschätzung doch nicht so schön. Er ist definitiv lauter als der alte Endschalldämpfer (was auf längeren Strecken nervt...), hat einen dumpferen Klang, jedoch zwischendrin auch bei unteren Drehzahlen ein Geräusch, wie als ob er irgendwo abblasen kann.

Man kennt das von undichten Schalldämpfern, wenn sich hier die Verbrennungsgase durch Risse / Löcher den Weg ins Freie suchen...

Ich werde morgen nochmal die Einbauposition prüfen, wie schon erwähnt, war die Passgenauigkeit nicht optimal und die Haltegummis waren nicht spannungsfrei, vielleicht hat sich dadurch die Lage verändert?!? Hm, wir werden sehen...

Mittwoch, 09.10.2019: Die Einbaulage des Endschalldämpfers hat sich nicht verändert...

Den Schalldämpfer habe ich somit eben bei dem Verkäufer reklamiert.

Samstag, 12.10.2019: Jetzt ist Schluß mit "Lustig"! ;)

Die Murmel ist heute in ihr diesjähriges Winterdomizil eingezogen.

Kurz vorher habe ich aber noch die 258.000 km voll gemacht, somit wurden dieses Jahr knapp über 8.000 km mit dem 2er zurückgelegt.

Hat sich gelohnt, zum einen, weil er zwei Liter / 100 km weniger verbraucht als der 5er GTI, zum anderen, weil er einfach auch mehr Spaß macht, da er ein "Rauhbein" ist und man beim fahren noch richtig zupacken muß, zudem ist in Kurven ein gesundes "Popometer" gefragt und es gibt kein ESP, welches vorher schon den Spaß verdirbt... ;))

 

Naja, irgendwann ist die Saison halt vorbei und ich habe beschlossen, dass dies heute ist... jetzt steht die Murmel in der elterlichen Doppelgarage und harrt der Dinge, die da kommen! :)

Dafür ist das flashrote Golf 1 Cabrio "Sportline" meines Bruders in eine meiner Garagen umgezogen. Klar, dass es dort auch den passenden Poncho bekommt, den sonst die Murmel beim überwintern übergestülpt kriegt...

 

Der 2er 16V steht derweil mit der Front zur Garageneinfahrt und schon mit geöffneter Motorhaube bereit für die Eingriffe, die während des kommenden Winters so kommen werden. Als erstes habe ich heute übrigens geprüft, ob sich die drei Schrauben des Kühlmittelflansches am Zylinderkopf noch lösen lassen, dies ist zum Glück der Fall!

Ich hatte schon befürchtet, dass diese wieder festgegammelt sind, wie so oft bei diesen Schrauben...

Sodann, ich bin gespannt, ob ich diesen Winter alles Vorgenommene umgesetzt bekomme... Ich werde auf jeden Fall hier berichten, es wird also nicht langweilig, soviel steht fest...! ;)

Donnerstag, 17.10.2019: es gibt Neuigkeiten im Fall des Novus Classic-Line-Endschalldämpfers.

Ich habe heute mit dem Geschäftsführer der Firma Novus telefoniert und mit ihm ein sehr nettes und informatives Gespräch geführt, im Voraus hatten wir schon ein paar Mal miteinander gemailt und ich konnte sogar eine Konstruktionszeichung des Schalldämpfers einsehen.

Unsere Vermutung ist, dass der Endtopf in der von mir gefahrenen Kombination mit dem Remus-Mittelschalldämpfer und dem Vorschalldämpfer-Ersatzrohr etwas zu viel Druck bekommt und deshalb so heiser klingt...

Laut seiner Aussage sind ihm außer meinem Fall derzeit allerdings keine weiteren Fälle von Reklamationen bekannt.

Er hat mir die Rücknahme des Schalldämpfers angeboten, welches ich auch annehme, zudem hat er mich nach Herne zum Firmensitz eingeladen, dort kann ich dann in der kommenden Saison mal die neue Sportabgasanlage für den Golf 2 GTI 16V testen!

Insgesamt ein super kulantes Verhalten und ein wirklich netter Kontakt!

Vielen Dank auch nochmal an dieser Stelle!

Und von dem Besuch & Test - Angebot werde ich Gebrauch machen! :)

Samstag, 26.10.2019: Wider Erwarten habe ich bei dem sonnigen Wetter doch noch eine Runde mit der Murmel um den Sorpesee gedreht!

Und da ich heute mit all meinen drei GTIs gefahren bin, kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die Murmel das faszinierendste Auto ist: geht wie die besagte Sau, hat den besten Sound und liegt zudem noch richtig gut auf der Strasse!

Relativ dicht folgt dann der 5er und danach mit etwas Abstand der 4er, welcher aber (wie schon mal geschrieben) eh ein anderes Wesen hat, ehr souveräner Langstreckenwagen, als "Sportgerät"...

 

Alles in allem war das heute ein schöner sonniger Tag, an dem ich mit insgesamt 4 Gölfen gefahren bin, denn neben den GTIs war ich auch als Beifahrer im Golf 1 "Sportline"-Cabrio meines Bruders unterwegs, der sich bei dem sonnigen Wetter ebenfalls eine letzte Runde gegönnt hat! :)

Dienstag, 05.11.2019: Heute brachte der Postbote ein lange ersehntes Paket...!  :)

Es ist ein Teil, nach dem ich lange gesucht habe und dass ich nun nach fast einem halben Jahr sogar im Neuzustand gefunden habe!

Die Rede ist von dem "BONRATH Powerrohr PR4-PRO"!

Und wenngleich der Anbieter auch einen stolzen Preis für das neue Teilchen aufgerufen hat, so bin ich doch froh, es endlich käuflich erworben zu haben...! :)

Diejenigen, die hier schon länger mitlesen, werden sich daran erinnern, dass ich vor Jahren schonmal die "PR3-PRO" Version hatte, damals hatte ich mich darüber aufgeregt, dass dieses Rohr ca. zwei Zentimeter zu kurz war und der Abgang für den Luftschlauch der Leerlaufstabilisierung an einer anderen Stelle vorgesehen war, als dies bei meinem Originalteil aus Plastik der Fall ist...

Was ich damals nicht wusste: das PR3-PRO ist für den KR-Motor, für den PL (oder jetzt den umgebauten 9A) Motor benötigt man die PR4-PRO Version... Leider war diese bisher weder für Geld noch gute Worte irgendwo aufzutreiben, weshalb ich u.a. besagte Such-Anzeige ins Netz gestellt habe und auch etliche Suchbenachrichtigungen auf weiteren Internet-Seiten installiert hatte...

Naja, die Suche hat nun zum Glück ein Ende! :)

Weshalb ich das Teil unbedingt haben wollte, ist auf Seite 17 dargelegt.

Mir ist klar, dass das Ding alleine vermutlich kein PS ausmacht, aber es ist schlichtweg konsequent, wenn man die Luftverwirbelungen im Ansaugweg auf ein Mindestmaß reduzieren will, um somit den Luftstrom zu beschleunigen und dadurch eine etwas bessere Zylinderfüllung zu realisieren. Für diesen Zweck wurden ja schon vor Jahren die Ansaugkanal-Übergänge vom Saugrohr zum Zylinderkopf  und das Drosselklappenteil angepasst.

Donnerstag, 21.11.2019: In den Tiefen des Hochsauerlandes nahe Willingen habe ich heute Abend einen Satz 15 Zoll-Felgen abgeholt...

Es handelt sich dabei um Ronal "R39"-Felgen in der Größe 7 Jx15 ET 38.

Die Reifen auf den Felgen sind von 2004! also Schrott, jedoch haben  2 davon nahezu voller Profilstärke! Insgesamt sind die Felgen in gutem Zustand, allerdings fehlten beim Kauf die Nabendeckel, welche ich aber noch vor dem Kauf im Internet NEU !!! aufgetrieben habe und erwerben konnte... ;)

Somit habe ich nun einen gut erhaltenen Satz Alufelgen für kleines Geld, den ich irgendwann mal auf der Murmel probemontieren werde, um zu sehen, wie die Räder auf dem 16V wirken.

Zugegeben, die BBS RM sind nach wie vor meine Favoriten, aber ich habe die jetzt auch schon seit 2013 montiert und etwas Abwechselung ist mit Sicherheit nicht verkehrt... ;)

Zwischendurch liebäugle ich auch immer wieder mit OZ Ultraleggera...

Freitag, 27.12.2019: So, Weihnachten ist vorbei und ich habe ein paar Tage Urlaub. Zeit, der Murmel etwas Aufmerksamkeit zu widmen... ;)

Das heute angegangene Thema ist seit 2013 auf der Agenda, denn die Dichtung des Schiebedachs war schon zum Zeitpunkt des Kaufs defekt, was bedeutet, dass sie hinten links bis auf die Plastikseele durchgescheuert war.

Schon damals habe ich mir eine neue und originale Dichtung besorgt, jedoch ist der Austausch nicht mal so eben gemacht und birgt auch ein Risiko, denn schließlich muss der "Deckel" dafür raus!

Naja, aber weiter aufschieben bringt nix, zumal die Plastikseele immer den Lack am Dach wegschubbert und ich dort stetig nachpinseln muss...

Also habe ich mit einem etwas mulmigen Gefühl den Innenhimmel vom Schiebedach gelöst und ihn nach hinten geschoben und mir erstmal die Mechanik angesehen...

Ich hatte im Netz gelesen, dass manche das komplette Schiebedach mitsamt Schienen herausbauen, allerdings kann man dann die Dichtung immer noch nicht ersetzen und muß auch das noch zerlegen...

Jetzt weiß ich von meinen früheren Golf- und Passat 32B-Schlachtungen, dass die eingenieteten Gewinde für die Befestigung der Schiebedachschienen auch nicht die stabilsten sind und sich lösen können, also habe ich entschieden, diese im Golf zu belassen und nur den Deckel herauszunehmen, was zugegeben etwas fummelig ist...

Grund dafür ist die hintere Befestigung des Deckels. Dieser wird an kleinen gusseisernen Haltern mit einer feinen Verrippung und ebensolchen Gegenstücken mit Gewinde verschraubt.

Über die Verrippung ist es möglich, die Höhe des Deckels hinten einzustellen, aber die Dimensionierung der Bauteil ist ehr "filigran"...

Zudem ist das Lösen der Befestigungsschrauben nicht ganz ohne, und die kleinen Federscheiben verabschieden sich auch anscheinend gerne...

Aber raus geht eh immer schneller, als rein... ;)

Und nachdem das geschafft war, hab ich erstmal die alte Dichtung entfernt, hierfür mußte hinten eine Blechschiene abgeschraubt werden, in welcher eine Knetgummidichtmasse sitzt, diese habe ich in dem Fall nicht ersetzt, sondern die Blechschiene nach der Montage der Dichtung wieder so verschraubt...

Die vorderen Gleitschienen aus Plastik sitzen auf Blechfüßen und diese mußten zum Wechsel der Dichtung ebenso vorsichtig verbogen werden, um dieser Platz zu schaffen...

Nachdem das getan war, habe ich die alte Dichtung abgezogen.

An dem Rand des Deckels war dann der Dreck der letzten 31 Jahre zu sehen..

Dieser wurde selbstredend entfernt, was aber viel Zeit in Anspruch nahm... zuerst habe ich es mit Lackreiniger und nachher mit meinem Geheimtipp "VISS-Zitrus" versucht, aber da ich selbst hiermit nicht weiterkam und ich Angst hatte, dass ich von dem Lack um die Dreckkruste herum zuviel Material abtrage, habe ich es vorsichtig mit der Spitze eines Teppichmessers versucht, dann hinterher aber einfach meinen stabilen Daumennagel und Wasser verwendet...

Und siehe da, hat geklappt! Allerdings hatte der Daumennagel nachher ne tiefe Kerbe...! ;)

An den Rändern des Deckels sind werkseitig Gewebebandstreifen angebracht, diese hatten sich im Laufe der Zeit jedoch in Wohlgefallen aufgelöst und ich habe sie gegen Neue ersetzt.

Nachdem das getan war, habe ich die neue Dichung geholt und sie auf Maß gebracht.

Ja, richtig gelesen, sie ist etwas länger, was doof ist, denn sie zu kürzen ist nicht ganz ohne, da mit einer Schere oder Zange nicht zu bewerkstelligen. Ich habe einen Dremel mit kleiner Trennscheibe verwendet, leider wird da das Material heiß und der Fils zieht sich etwas zusammen...

Hm, man sieht das jetzt zwar nicht, aber optimal zugeschnitten ist es leider nicht ganz, ehr so zu 97 %... Grummel...!

Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Dichtung vom Werk aus das richtige Maß hat, aber da lag ich leider falsch.

Naja, was soll´s, zumindest nah dran am Optimum. ;)

Das nächste Mal bin ich vorsichtiger...

Die Montage der Dichtung geht dann mit sanfter Gewalt und einem Gummihammer vonstatten, denn die soll sich ja nicht nachher im eingebauten Zustand vom Deckel lösen! Somit muß diese schon mit Druck und Augenmaß gleichmäßig an selbigen befestigt werden.

Nachdem das geschehen war, wurden die Füße der vorderen Gleitstücke in ihre vorherige Position zurückgebogen und die Blechschiene wieder verschraubt.

Diese dient übrigens im hinteren Bereich des Schiebedaches dafür, das eindringendes Wasser nicht in den Innenraum tropft, sondern nach aussen in die Wasserrinnen der Dachkonstruktion abfliessen kann.

Tja, und dann kam der fummeligste Teil der Arbeit: der Einbau!

Wie man anhand der Bilder sehen kann: auch der ist mir gelungen, allerdings nicht beim ersten Anlauf, sondern erst nach Anlauf Nummer Drei.

Ich hab mir jedoch "Puls" verkniffen, war mir doch schon vorher klar, dass dies keine leichte Fingerübung würde.

Ganz ehrlich, hier hilft nur "Ruhe behalten" und sich überlegen, wie man die kleinen Gegenstücke an den hinteren Aufstellern befestigt, denn von aussen kommt man ja nicht dran...

Ohne Flachs, ich hab sie festgebunden! Und zwar mit ganz feinem aber stabilen Garn. Dieses habe ich nachher mit einem Teppichmesser durchschnitten und es mit einer Pinzette entfernt.

Trotzdem Fummelei... ;)

 

So, nachdem der Deckel wieder an seinem Platz saß, kam die Einstellung. Diese ist eigentlich nicht so schwer, vor allem, da ich vorne alles so belassen konnte, wie es beim Ausbau schon war.

Allerdings steht bedingt durch die neue Dichtung der Deckel beim Zufahren in seine End-Position unter Spannung, dies ist hoffentlich nur ein vorübergehendes Phänomen, denn die Mechanik des Schiebedaches ist wie schon erwähnt ehr filigran als stabil und wenn ich es öffne, knackt es jetzt ganz am Anfang aus den Seilzügen...

Hm, mal abwarten, aber evtl. ist hier noch Nachbesserung nötig, die Zeit wird es zeigen.

Im Großen und Ganzen eine recht zeitraubende und auch nicht ganz einfache Arbeit, allerdings ist das Ergebnis echt zufriedenstellend! :)

Samstag, 22.02.2020: Heute habe ich das erste Mal in diesem Jahr an der Murmel Hand angelegt...

Ich komme leider nicht mehr so oft zum schrauben, echt schade!

 

Wie geschrieben, hatte ich je zwei Leckagen am Kühlsystem.

Das muss auf jeden Fall behoben werden, deshalb ging es der Wasserpumpe und dem Kühlwasserflansch heute an den Kragen.

Wie vermutet, hatten die drei Schrauben des Flansches schon Korrosionsspuren, die Gewinde im Kopf sind aber zum Glück noch ok.

Zur Pumpe: diese wäre zwar instandzusetzen, aber ich habe keine Lust auf "Doppelt-Schrauben", falls das mit dem dann nötigen Ersatz des Froststopfen nicht klappt.

Aus diesem Grund wird die Pumpe gegen ein Neuteil aus meinem Ersatzteil-Fundus ersetzt.

Was bei der Demontage der Lichtmaschine und von deren Halter auffiel: eine der dicken Befestigungsschrauben unten hat ein defektes Gewinde!

Das Gewinde im Halter ist noch ok, wieso das der Schraube so dermaßen "platt" ist, gibt Rätzel auf. Na, neue Schraube her und dann mal sehen, ob sich dieses Phänomen wiederholt...

 

Zudem habe ich ein Problem mit Korrosion im Kühlsystem, was ich nicht ganz verstehe, denn genügend Frostschutz (mit Korrosionsschutz) war ja seit der Motorüberholung stetig im Motor...

Na, ich habe heute so gut es geht das Kühlsystem gespült, aber ich werde beim befüllen zusätzlich einen speziellen Reiniger hinzugeben und dann nach Saisonbeginn im April das Kühlmittel nochmal ablassen und erst danach wieder wie vom Hersteller vorgegeben auffüllen...

So, hier jetzt erstmal Fotos von dem heutigen Tag:

Sodann war "Feierabend", denn ich muß erstmal zusehen, dass ich ne neue Dichtung für den Flansch anfertige.

 

 

 

 

 

 

Alle Teile eines Käfers...

...so in etwa sieht das Puzzle aus, was ich demnächst wieder zusammensetze... ;)