Teil 10

 

Sonntag, 14.10.2018: Saison-Start für den 4er GTI!

Ich habe Ihn aus seiner "Sommerpause" gerissen, die Batterie angeklemmt und den Schlüssel gedreht...

Zack, Motor an, alle Zylinder auf Anhieb dabei! Schön! :)

 

Sodann ging es zur Tankstelle, der Luftdruck wurde auf das vom Hersteller vorgegebene Maß reduziert und danach wurde eine kleine Tour um den Sorpesee gedreht, um zu gucken, ob auch alles funktioniert.

Tat es (fast)... :) Tja, sodenn werde ich ihn morgen Abend mit ins Hochsauerland nehmen, was ihm ja nach der ganzen Fahrerei bezüglich der Wohnungssuche sehr bekannt sein dürfte... ;)

Das einzige, was schon wieder defekt ist, ist der Luftmassenmesser...

Der Wagen nahm Sonntag zeitweise wieder nur stoßweise Gas an, was ich ja aus dem letzten Jahr bzw. Anfang diesen Jahres noch kannte... Also Stecker vom Luftmassenmesser abgezogen und siehe da, im Notlaufprogramm läuft der Motor wieder ganz ohne stoßweise Gasannahme. Somit habe ich auf die Schnelle einen Luftmassenmesser (LMM) bestellt und werde den erst Anfang diesen Jahres verbauten "Bremi"-LMM reklamieren (Näheres dazu steht in Teil 9).

Mal sehen, wie er dann mit dem neuen LMM läuft...

Donnerstag, 18.10.2018: Ich bin eben nach Arnsberg gefahren und habe mir kurzentschlossen 17-Zoll-Räder für den 4er GTI gekauft. Sie waren in wirklich gutem Zustand für einen echt günstigen Kurs bei EB...Kleinanzeigen angeboten worden und da ich leider schon nach einem (zugegeben recht harten) Winter an den originalen, zweiteiligen BBS-Alufelgen Klarlackunterwanderungen habe, will ich diese nicht ganz in Grund und Boden fahren.

Da 17-Zöller auf dem 4er eh besser aussehen und ich das Mehrspeichen-Design auf diesem Golf wirklich passend finde, habe ich also heute zugeschlagen. ;)

Wann diese Räder nun montiert werden, weiß ich derzeit noch nicht, ich benötige vermutlich noch Zentrierringe und natürlich Radschrauben, die allerdings in meinem Ersatzteilfundus vorhanden sein sollten.

Somit werde ich kommendes Wochenende auf die Suche gehen... ;)

Zudem müssen dann noch 4 neue Winterreifen her...

 

Hier ein Fotomontage, wie der 4er demnächst vermutlich aussehen wird:

Nachtrag: meine Vorstellungen hierzu haben sich zerschlagen... seht weiter unten...

Samstag, 27.10.2018: Jepp, heute habe ich mal wieder ein bisschen geschraubt. ;)

Hintergrund dessen: das Wischergestänge fing die Tage bei Regen (ja Leute, hier im Hochsauerland hat es TATSÄCHLICH geregnet!!!

Für die Jüngeren unter meinen Lesern: dass ist dieses äusserst seltene Wetterphänomen, wenn Wassertropfen in variabler Anzahl einfach so vom Himmel fallen...! ;) an zu quitschen.

Hm, solche Geräusche mag ich ja garnicht! Mir war auch direkt klar, dass es an Korrosion im Bereich der Wischerwellen liegen musste. Also habe ich heute kurzerhand den vorderen Wischerrahmen instandgesetzt. Klar, ein Neuer wäre gar nicht mal soo teuer gewesen, aber ich sträube mich, etwas wegzuschmeißen, was man wieder aufarbeiten kann...

 

Somit habe ich heute in meiner Garage die Wischerarme demontiert, ebenso die Wasserkastenabdeckung aus Kunststoff. Hierfür sollte man immer einen Plastikkeil nehmen, keinen Metallkeil oder  Schraubendreher, denn die Abdeckung liegt auf der Frontscheibe auf und diese ist nicht ganz unempfindlich und könnte allzu goße Krafteinwirkung mit einem Riss quittieren...!

Nachdem das Teil entfernt war, konnte ich den Wischerrahmen sehen und mein Verdacht, dass eine Wischerwelle durch Korrosion geschädigt sein könnte, bewahrheitete sich, die linke Welle war schön rostrot...

Danach wurde der Wischerrahmen aus dem Wasserkasten ausgebaut und zerlegt. Was aber im Bezug auf die linke Wischerwelle gar nicht mal so leicht war! Durch die Korrosion, welche sich inzwischen auch innerhalb der Wellendurchführung gebildet hatte, konnte die Welle nicht so einfach aus der Führung herausgezogen werden, es hat sage und schreibe fast eine Stunde gedauert, bis ich diese (dank Gummihammer, Öl und Zange) einzeln in der Hand hielt! Dies ist auch einer der Gründe, weshalb eigentlich ein Austausch für Kunden von Werkstätten finanziell lohnender ist, denn wenn man jetzt überlegt, dass der Wischerrahmen bei Vokswagen so um die 80 € liegt, ich jetzt aber fast eine Stunde alleine mit dem Lösen der Wischerwelle für die linke Seite zugebracht habe, was in unserer Werkstatt zum gegenwärtigen Stundenverrechnungssatz annähernd 100 € entspräche, ist eine "Instandsetzung" angesichts des Ersatzteilpreises für Nicht-Schrauber wenig lukrativ... Zudem müssen wir als Werkstatt 2 Jahre Gewährleistung auf die durchgeführte Reparatur geben, was in diesem Falle schon kritisch sein könnte, denn ehrlich gesagt weiß ich nicht, wie lange meine Instandsetzung hält... ;)

Wie schon erwähnt, hatte ich nach annähernd einer Stunde die linke Welle ausgebaut... diese wurde dann mit Schmirgelleinen und Drahtbürste entrostet, sowie "Schmiermetall" von Loctite aufgetragen, welches ebenso in die Wellendurchführung gepinselt wurde.

Nach dem Zusammenbau der linken Seite habe ich sofort gemerkt, dass diese jetzt wieder ganz leicht und fast ohne Widerstand dreht. :)

Die rechte Welle war dagegen ein Kinderspiel, sie hatte fast keine Korrosion und ließ sich nach dem Entfernen des Sicherungsringes oben an der Welle einfach aus der Führung ziehen... Auch hier wurde nach einer Reinigung alles mit "Schmiermetall" eingepinselt und wieder verbaut...

Nachdem dann die kleinen Hebelarme an den Aufnahmen ebenso neu gefettet waren, wurden diese auch auf das Wischergestänge aufgepresst... sodann wanderte das instandgesetzte Wischergestänge zurück in den GTI.

Als der Stecker angeklemmt war, habe ich einen Funktionstest gemacht, dieser verlief nahezu geräuschlos... ;)

Also noch den Rest verbauen, bei der Wasserkastenabdeckung mit sanfter Gewalt dafür sorgen, dass diese in der Nut unterhalb der Frontscheibe einrastet und dann war die Sache erledigt...

Alles zusammen hat so um die zwei Stunden gedauert, ich bin mal gespannt, wie lange der Wischerrahmen jetzt durchhält...

Sollte er jedoch nochmal solche Probleme machen, fliegt er auf den Schrott... ;)

 

Heute Abend bin ich dann nochmal kurz mit dem GTI los, dabei gab es dann noch einen wirklich tollen Sonnenuntergang zu bewundern:

Dienstag, 30.10.2018: Wintereinbruch im Hochsauerland...

Auf dem Heimweg von der Arbeit gab es den ersten Schnee dieser Saison. Ich habe noch die "alten" und vorne inzwischen auf 4 mm abgefahrenen Bridgestone-Winterreifen drauf, aber es war kein Thema, schließlich blieb der Schnee nicht wirklich liegen.

Zudem habe ich auf der Tour noch die 281.000 km voll gemacht:

Samstag, 03.11.2018: Heute habe ich den neuen Luftmassenmesser (LMM) verbaut. Ergebnis ist wieder eine etwas bessere und zügigere Gasannahme. Es ist aber schon erstaunlich, wie gut das Notlaufprogramm ohne den LMM funktioniert!

Es sind fast keine Beeinträchtigungen im Fahrbetrieb spürbar!

Der neue LMM ist von dem mir persönlich unbekannten Hersteller "LST", hat knapp 40 € gekostet und ist bisher unauffällig...

Mal sehen, wie lange der nun hält.

Donnerstag, 08.11.2018: Kurz vor Feierabend wieder einmal ein echt toller Sonnenuntergang! Sowas muß man einfach fotografiern!

Toll, wie der Nebel sich schon auf dem Feld über unserer Firma bildet!

Wir haben eines der Bilder (mit ein paar unserer UP-Neuwagen) auch auf unserer Firmen-Facebook-Seite veröffentlicht. :)

Samstag, 10.11.2018: Die Vorbereitungen auf den Einbau der neuen Boxen laufen. Ich habe mir die Tage zwei vordere Spiegeldreiecke mit Hochtönern und zwei hintere Türinnenöffner mit Hochtönern besorgt. Die alten Hochtöner machen natürlich den neuen "TS6.2T" Hochtönern von HIFONICS Platz, aber was sich hier flux niederschreibt, ist ein nicht unerheblicher Arbeitsaufwand...

Hier mal Fotos vom Originalzustand:

Nachdem ich also die alten Hochtöner herausgebrochen hatte, kam die zeitaufwändige Anpassung der Spiegeldreiecke. Da die HIFONICS Hochtöner in einem Plastikgehäuse eingegossen sind, muß ich dieses übernehmen. Dieses Gehäuse ist zum Glück nicht zu hoch, aber vom Durchmesser liegt es bei 46 mm, zum Vergleich: die originalen Hochtöner liegen bei 33 mm... Somit mußte ich mit dem Dremel Platz für die Gehäuse schaffen... Also fräsen, anprobieren... fräsen, anprobieren...

fräsen, anprobieren... feilen, anprobieren... feilen, anprobieren... usw...

Aber die Arbeit hat sich gelohnt... ;) Die Hochtöner passen nun "saugend" in die Spiegeldreiecke... allerdings werden die alten Lautsprechergitter nicht mehr montiert werden können, deshalb werde ich mir in den nächsten Zeit noch Polystyrol-Platten zurechtbiegen und einkleben, danach alles nochmal anpassen und anschließend in Seidenmattschwarz lackieren...

Daraufhin folgten die hinteren Türinnenöffner... Hier mußten auf jeden Fall die beiden Rastnasen an den vorderen Rundungen erhalten werden, denn sonst würde das Ganze im eingebauten Zustand nicht korrekt in der Türverkleidung sitzen und einen Luftspalt haben... Nicht meins!

Somit wurde auch hier mit dem Dremel gefräst, anprobiert... gefräst, anprobiert.... gefräst, anprobiert... usw... man kennt das Spiel. ;)

Hier bin ich heute nur mit der linken Seite fertig geworden, die rechte kommt die Tage irgendwann, danach wird das jeweilige Gehäuse dann mit dem Rahmen des Türinnenöffners verklebt...

Für heute wurden hier erstmal die ganzen schwarzen Plastikkrümmel weggesaugt, die sich während des Nachmittags in so ziemlich jeder Ecke des Raumes verteilt hatten... ;) Danach war "Feierabend"!

Mittwoch, 12.12.2018: Nach Feierabend wollte ich meine "neuen"

17 Zoll-Winterkompletträder am 4er GTI montieren...

Ich hatte mich darauf gefreut, war mir allerdings im Bezug auf die hinteren 15 mm Spurverbreiterungen nicht sicher, ob ich diese bei den Rädern auch noch weiterverwenden kann / möchte, oder ob diese wieder verschwinden...

Sodann habe ich zuerst das hintere linke Rad demontiert und das 17 Zoll-Rad verschrauben wollen...

Nanu?!!

Was´n das?!!

Durch die Schraubenlöcher geguckt und: Hmmm...!!!

Dann die Erkenntnis:

Die Felgen haben nicht wie von dem Verkäufer angegeben und mir angenommen den Lochkreis 5 x 100 mm...!

Aaaarrrggh...!!! :((

Das Gutachten welches ich vom Verkäufer erhalten habe, bezieht sich zwar auf die KBA-Nummer 45640 der Felge, aber der Fehler steckt im Detail! Die Felge gibt es nämlich in zig verschiedenen Ausführungen...

Hier die Fakten:

Die Felgen haben tatsächlich den Lochkreis 5 x 110 mm, welcher nur von den Herstellern Alfa, Fiat, Saab und Opel verwendet wird.

Nach Recherchen im Netz kursieren mehrere Gutachten zu den verschiedenen Versionen der Felge, in diesen ist wiederum ein "Felgentyp" aufgeführt... in meinem Fall ist es der Felgentyp "P 26 757 42 P", benötigt hätte ich für den Golf jedoch den Typ "F 26 757 35 M"...

Wie sagt man so schön: "Hinterher ist man immer schlauer...!" Shit!

 

Tja, und da ich keiner der obigen Marken zugetan bin, sind die Dinger vollkommen wertlos für mich. Ärgerlich auch, dass die Reifen schon aufgezogen sind. Die lagen eh schon seit nicht ganz zwei Jahren im Keller, um ursprünglich mal auf den "Santa-Monicas" Verwendung zu finden.

Na, ich werde jetzt erstmal versuchen, die für mich wertlosen Felgen mitsamt der Continental Wintercontact TS 830 P aus 2014 zu verkaufen. Sollte dies nicht gelingen, werde ich wohl oder übel die Reifen wieder abziehen, die Felgen separat verkaufen und vielleicht doch auf die "Santa-Monicas" umschwenken, allerdings habe ich noch einen alten Satz 17 Zoll Rondell-Felgen mit dem "Y"-Design in Anlehnung an die CH-Felge von BBS in meinem Ersatzteillager... Wenn in deren Gutachten die 205/50 R17 Reifen mit aufgeführt sind, könnte ich diesen Radsatz ohne Einzelabnahme auf dem 4er fahren, was bei den Santa Monicas bei dieser Reifengröße nicht möglich ist. Das einzig doofe an der Sache ist, dass diese Felgen schon ein paar Bordsteinschäden haben...

Naja, mal sehen... Ich werde berichten.

Freitag, 14.12.2018: Ein weiterer Tag Urlaub... Es geht weiter, wenngleich auch nicht so zügig, wie man das sonst gewohnt ist... ;)

Ich habe halt nicht mehr so viel Freizeit, aber ich verliere es nicht aus den Augen. Heute habe ich mich den Spiegeldreiecken gewidmet.

Die ursprünglich favorisierte Lösung mit dem Polystyrol-Blenden habe ich verworfen, denn ich bekomme diese einfach nicht in die gewünschte Form gebogen. Das Material läßt sich eigentlich bei ca. 100 ° Grad verformen, jedoch habe ich da anscheinend nicht genug Übung, weshalb ich mich jetzt für eine andere Lösung entschieden habe, die allerdings deutlich kostenintensiver ist: ich verwende nun Epoxidharz-Kleber, mit welchem ich die "Täler" der Spiegeldreiecke ausfülle...

 

Ein erster Versuch war nicht soo erfolgreich, denn der von mir verwendete Epoxidharz-Kleber "Loctite EA E32" härtet nicht schnell genug aus und somit kam es zu einem zerfliessen des Harzes, welches unter anderem auch durch die Öffnungen der entfernten Lautsprechergitter auf die darunterliegende Pappe tropfte...

Nach einem ganzen Tag Aushärtezeit sah das Teil dann nicht so schön aus, aber wegschmeissen ist nicht, es wird gerettet, da ja eh viel geschliffen werden muß, kommt es auf ein paar Minuten (oder ne Stunde) auch nicht mehr an... ;)

Aber, Versuch macht klug. So habe ich bei Spiegeldreieck Nr. 2 die Löcher auf der Rückseite mit Tesa-Film zugeklebt, was eine erfolgreiche Methode ist. Bei diesem Teil ist der Epoxidharz nicht auf der Rückseite ausgetreten und auch etwas besser / schneller ausgehärtet, was vermutlich daran liegt, dass ich nicht so viel Materialeinsatz hatte, wie bei Spiegeldreieck Nr. 1...

Das was man jetzt sehen kann, ist erstmal nur die "Rohversion".

Es folgen jetzt Schleifarbeiten und nochmaliges Aufbringen des Harzes, um die noch verbliebenen Unebenheiten zu egalisieren und somit ein homogenes Erscheinungsbild herzustellen... Danach wird es gefüllert und feingeschliffen, um letztendlich Seidenmatt-Schwarz lackiert zu werden. Ist das geschehen, werden die Hochtöner eingeklebt.

 

Zuletzt habe ich die Hochtöner für hinten in den Türinnenöffnerrahmen verklebt. Bevor ich dies tun konnte, mußte jedoch noch die Öffnung in einem der Rahmen vergrößert werden...

Nachdem das erledigt war, habe ich die unteren Bereiche der Hochtöner leicht angeschliffen und nach dem einsetzen und ausrichten mit Zweikomponenten - Epoxidharz-Kleber verklebt.

Nach 20 Minuten war es fest und belastbar.

Sonntag, 16.12.2018: Ich war heute in meiner Garage mit den gebrauchten 17 Zoll Felgen, diese haben eine "8J"- Breite, weshalb auf diesen Felgen keine 205er Winterreifen passen dürften...

Somit ist die Entscheidung bezüglich der Winterräder gefallen:

Vorerst bleibt alles beim Alten.

Hintergrund ist, dass die "Santa-Monicas" optisch nicht wirklich mein Ding sind und ich dafür eigentlich auch schon einen Käufer habe. Vielleicht laufen mir ja auch irgendwann die zuletzt gekauften Rondell - Felgen im passenden Lochkreis über den Weg... ;)

Samstag, 29.12.2018: Gestern Abend habe ich in meiner Garage Kraftstoffgeruch festgestellt, daraufhin habe ich den Golf rausgesetzt und eine kleine Pfütze auf dem Garagenboden vorgefunden, diese war kurz vor dem rechten Hinterrad und die Flüssigkeit roch ganz eindeutig nach Benzin... :(

Daraufhin habe ich den Wagen aufgebockt und festgestellt, dass der Kraftstofffilter der Verursacher für diese Inkontinenz war.

Hmm, woher so kurz vor dem Wochenende ein Ersatzteil nehmen???

Ich habe gegooglet und die Ersatzteilnummer recht schnell herausgefunden, der heutige Besuch in unserem Firmen-Stammsitz war dann leider negativ, den Filter hatten wir nicht auf Lager.

Allerdings hat mir dann ein freier Ersatzteilhändler in meinem Heimatort aus der Patsche geholfen, denn er hatte tatsächlich einen Kraftstofffilter des Herstellers "MANN-FILTER" auf Lager, welcher mit ganzen 10 € zu Buche schlug. :)

Ich bin dann zurück zu unserem Stammsitz (übrigens der Betrieb, in welchem ich 1991 meine Lehre zum Kraftfahrzeugmechaniker begonnen habe) und dort hat mir dann einer unserer Azubis den Filter getauscht.

 

Eine Inaugenscheinnahme des alten Filters hat dann gezeigt, dass dieser an der Aussenhülle ein paar Stellen mit stark ausgeprägter Korrosion aufwies und an einer dieser Stellen gab es ein klitzekleines Löchlein, welches aber vollkommen ausreichend war, dass der 4er alle paar Sekunden einen Tropfen Benzin verlor...

Naja, das ist nun zum Glück Geschichte! Samstag Abend bin ich direkt noch mit einer Freundin nach Dortmund gefahren und wir haben einen schönen Abend in meiner alten Wahlheimat verbracht! :)

Montag, 31.12.2018: Ja, es ist Sylvester, das Jahr geht zuende und ich habe diesmal nicht ganz so viel an meinen GTIs gemacht wie sonst üblich...

Dies lag an der beruflichen Neuorientierung und dem damit verbundenen Umzug zurück ins Sauerland. Bedingt dadurch müssen sich erst einmal Routinen entwickeln, ich denke aber, dass ich auf einem guten Weg bin und 2019 wieder etwas mehr los sein wird im Bezug auf meine Hobbys... ;)

 

Sodann habe ich heute den letzten Handschlag an den Spiegeldreiecken des 4ers gemacht. Sie wurden in Seidenmatt-Schwarz lackiert.

Zuvor waren etliche Schleifdurchgänge zwecks Glättung der Oberflächen nötig...

Hier sind ein paar Bilder mit Untertiteln, die dies am Beispiel des rechten Spiegeldreiecks veranschaulichen:

Vorangegangen war diesem Schritt eine nochmal nötige Anpassung der Aussparungen für die Hochtöner. Zudem hatten sich durch die Verarbeitung in dem Epoxidharz Lunkerstellen gebildet, welche ab einer gewissen Größe auch beseitigt werden mußten...

Das Endergebnis kann sich aber sehen lassen, wenngleich es ein nicht unerheblicher Aufwand bis dorthin war (ca. 10 Stunden Arbeit)...

Allerdings freut man sich auch, wenn es fertig ist und ich denke, dass es nachher im eingebauten Zustand gescheit und nicht hingepfuscht aussieht... ;)

Der Einbau erfolgt dann im nächsten Jahr...

 

 

 

 

 

 

Alle Teile eines Käfers...

...so in etwa sieht das Puzzle aus, was ich demnächst wieder zusammensetze... ;)