AvD Oldtimer-Grand-Prix 2018 auf dem Nürburgring

Samstag, 11.08.2018: Eigentlich hatte ich vor, mit dem 2er 16V zum Nürburgring zu fahren, denn da war wie jedes Jahr der AvD - OGP (Oldtimer-Grand-Prix), er fand dieses Jahr zum 46sten Mal statt und da die Wetterprognose gut war, gings ab zum Ring! :)

 

Gut, dass ich den 20 Jahre jüngeren 16V genommen habe, ist

A) meiner Bequemlichkeit und B) dem Umstand geschuldet, dass ich zur Zeit keinen vernünftigen Plus-Leitungssatz für die Batterie im 2er 16V bekomme, mir folglich erst einen bauen muß. (Der ein oder andere hat vielleicht gelesen, dass der Leitungsatz beim fahren sehr heiß wird, aufgrund eines hohen Übergangswiderstands an der + Polklemme...)

Nun, und dazu bin ich bisher nicht gekommen...

Aber was soll´s, morgens ging die wilde Hatz dann durchs schöne Hessenland, bis auf die Ortsdurchfahrten habe ich mich etwas beeilt, damit ich passend zum ersten Rennstart des Tages um 8,15 Uhr auf der Tribüne stand... ;) Gut, zugegeben, in Marburg hat´s mich dann auf der B3 erwischt, vermutlich 10 - 15 km/h zu schnell, ein Foto wird folgen...

Naja, Pech gehabt. Aber ich war dafür pünktlich! ;)

 

Am Ring angekommen, war alles wie gewohnt: eine hohe Dichte an PS-starken Autos, Sound und Benzin in der Luft, der coole T2b Camper oben am Parkplatz unterhalb der Mercedes-Tribüne usw... ;)

Sogar das Wetter spielte dieses Jahr mit, es blieb trocken und die allermeiste Zeit schien die Sonne, nur ganz früh morgens sind ein paar dunkle Regenwolken durchgezogen, ohne jedoch was von ihrer Feuchtigkeit zu verlieren... ;)

Trotzdem war ich froh, dass ich meine Jacke dabei hatte, den gerade morgens und am Abend war es dann doch schon ganz schön kühl!

 

Zum OGP selbst muß ich allerdings sagen, dass es mir dieses Jahr nicht ganz so gut gefallen hat. Grund ist, dass sich viele der ja doch mittlerweile meist recht hochpreisigen Rennfahrzeuge in irgendwelchen klimatisierten Garagen oder Investment-Auto-Sammlungen die Reifen platt stehen und keinen artgerechten Auslauf mehr bekommen, es sei denn in Goodwood oder Le Mans...

Irgendwo verständlich, wenn ich einen zig Millionen Euro teuren Ferrari 250 GT SWB besäße, würde ich ihn vermutlich auch nicht bei einem Rennen einsetzen... Trotzdem leidet natürlich eine Veranstaltung wie der OGP unter einem, sagen wir´s mal böse, "gewöhnlichen" Starterfeld, denn letztenendes war es immer mein Bestreben, die super seltenen Fahrzeuge alá Ferrari 250 GT SWB, Daytona Cobra, E-Type-Lightweight, D-Type, Porsche 917 (gut, von dem war einer vertreten!) und Maserati "Birdcage" aus den 50er, 60er und 70er Jahren live und in Aktion zu sehen!

Zum Glück waren dieses Jahr noch 3 AC Cobras und 2 Aston-Martin mit von der Partie, ansonsten hätte es sich für mich nicht wirklich gelohnt, die weite Anreise und die damit verbundenen Kosten auf mich zu nehmen... Für nächstes Jahr werde ich also schon überlegen, ob ich mir das Event nicht schenke und stattdessen auf Le Mans 2020 spare...

 

Sodann, hier kommen erstmal ein paar Bilder, es werden aber vermutlich noch welche folgen, denn durch einen Zufall sind mir André (mein ehemaliger Lehrling und jetziger Werkstatt-Meister in einem unserer Volkswagen-Betriebe), sein Vater und sein Sohn Julius direkt beim ersten Rennen über den Weg gelaufen... :)

Nach unserer obligatorischen Begrüßung "Ist schon wieder Ostern...?!?" (nur für Insider ;) haben wir einen Teil des Tages miteinander an der Rennstrecke verbracht. André hatte eine vollwertige Kamera dabei und da ich schusseligerweise meine Kamera noch im Elternhaus liegen habe, war ich auf mein altes IPhone  beschränkt, welches auf Distanzen nunmal keine guten Bilder hinbekommt...

 

 

 

 

 

 

Alle Teile eines Käfers...

...so in etwa sieht das Puzzle aus, was ich demnächst wieder zusammensetze... ;)